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Aktives und Grünes Stadtquartier Pankower Tor

Aktives und grünes Stadtquartier Pankower Tor

Planerteam: Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, Transsolar Energietechnik GmbH, Rabe Landschaften

 

Aktives Stadtquartier Pankow – ein Ort der Gemeinschaft zum Leben, Wohnen und Arbeiten

Das neue Stadtquartier Pankower Tor steht für den sorgfältigen Umgang mit Boden, die Bildung qualitativ hochwertiger Frei- und Innenräume, die Erzeugung günstiger klimatischer Bedingungen sowie materialgerechte und ressourcenschonende Konstruktionen. Hier entsteht eine angemessene Dichte bei geringstmöglicher Versiegelung des Bodens. Der Stadtraum ist klar durch gemeinschaftliche und private Freiräume, großzügige Wohnhöfe und die Konzentration der öffentlichen Nutzungen an den Verkehrsknotenpunkten rhythmisiert. Das Regenwassermanagement und die stadtklimatisch wichtige Durchlüftung des Quartiers sind die grundlegenden Dispositionen für das übergeordnete Ziel des nachhaltigen Stadtquartiers.

Die Stadtstruktur der Umgebung aufnehmend wird das neue Stadtquartier mit den umgebenden Wohngebieten verwoben. Der sich diagonal durch das Quartier ziehende, öffentlich zugängliche und identitätsstiftende „Parc Diagonale“ erzeugt eine hohe Freiflächenqualität. Durch zwei neue Unterführungen unter den S-Bahngleisen werden die Quartiere bahnübergreifend verbunden.

Das Konzept für das Stadtquartier schafft einen lebendigen Ort zum Arbeiten, Wohnen und Leben und ermöglicht ein sozial gerechtes und vielfältiges Wohnraumangebot. Die 6- bis 7-geschossigen Wohnblöcke bilden gemeinsame Nachbarschaften, sogenannte „ Wohnfamilien“, deren grüne und private Höfe über gemeinschaftliche Plätze miteinander verbunden sind.

 

Um den Konzeptplan, den Lageplan und den Plan zum Stadtplatz an der Berliner Straße anzuschauen, klicken Sie auf die unten angezeigten Bilder:

Stadtplatz (PDF)

Lageplan (PDF) 

Konzeptplan (PDF)

 

Um die verschiedenen Visualisierungen des Entwurfs anzuschauen, klicken Sie auf die folgenden Bilder:

 

Inwiefern haben Sie das Online-Feedback der Bürger*innen vom Februar 2021 in Ihrem Entwurf aufgegriffen?

Das positiv aufgenommene Gesamtkonzept einer klimafreundlichen und nachhaltigen Stadtentwicklung wurde in alle städtebaulichen und funktionalen Bereiche übertragen. Die Auswirkungen sind sowohl in den städtebaulichen Strukturen, den großzügig belüftet und belichteten Wohnungen, der Freiraumplanung, der geringen Flächenversiegelung, den Biotop- und Retentionsflächen als auch dem Energiekonzept zu sehen.

Der Wunsch nach einer stärkeren Verwebung mit den umliegenden Stadtteilen wurde durch folgende Themen vertieft: Die Angleichung der baulichen Strukturen an die Ausrichtung der bestehenden Straßenverläufe und umgebenden Gebäudehöhen, eine zweite Unterführung in Richtung Damerowstraße und einem neuen zentralen, diagonal verlaufenden Freiraum, den „Parc Diagonale“. Dieser gliedert das neue Quartier in klar definierte Freiflächen und Wohnstrukturen und ist zugleich das verbindende Element des neuen Quartiers, sowie der umliegenden Stadtteile.

Die Ausarbeitung zusammenhängender, individueller Wohnfamilien und deren Gliederung durch verschiedene Fassaden, Wohnungsgrößen und Erschließungsarten stärken die Identität des Areals. Die Differenzierung in verschiedene Freiräume, wie private Innenhöfe, Gemeinschaftsflächen und öffentliche Grünräume, sind nun klar ablesbar und durchziehen das Areal.

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