Verkehr, Straßen und Wege

Dem jetzt vorliegenden Projekt ist eine umfangreiche gutachterliche Untersuchung des Berliner Ingenieurbüros Hoffmann und Leichter vorausgegangen. Das abschließende vorliegende Gutachten formuliert in seiner Zusammenfassung:

„Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die geplante Entwicklung an dem vorgesehenen Standort sehr gut in die vorhandene Stadtstruktur einfügt. Die geplanten Zufahrten an der Damerowstraße und an der Prenzlauer Promenade ermöglichen eine sehr gute Anbindung für den Kfz-Verkehr. Zusätzlich verbessert sich die verkehrliche Situation für den Fußgänger- und den Radverkehr sowie die Anbindung der südlichen Stadtquartiere an die öffentlichen Verkehrsmittel nördlich des Plangebietes.“

Übersicht Leistungsfähigkeitsnachweis der untersuchten Knotenpunkte, Prognose-Planfall 2025

Die grundlegenden Ideen für die verkehrliche Erschließung und die Anlagen der Straßen und Wege im Plangebiet sind wie folgt:

KFZ-Verkehr

Der Kfz-Verkehr für das gesamte Gelände soll ausschließlich über eine neue Kreuzung in der Prenzlauer Promenade und über die neu zu bauende Brücke im Bereich des S-Bahnhofs Heinersdorf zwischen Dammerowstraße und Gelände abgewickelt werden. Diese neue Brücke von der Dammerowstraße bedeutet den Wiederaufbau der alten, sogenannten schwarzen Brücke, die einmal wegen des Autobahnneubaus abgerissen wurde. Die Lagegunst des Grundstücks bedeutet auch, dass der Kfz-Verkehr aus dem nördlich von Berlin gelegenen Brandenburger Umland über die A 114 direkt auf das Grundstück fließen kann, ohne Durchgangsverkehr durch die bestehenden Quartiere der Stadt zu erzeugen. Durch die aktuelle Planung, siehe Bild Seite 4, ist die in der Vergangenheit diskutierte Querspange zwischen Prenzlauer Promenade und Mühlenstraße in der Zukunft nicht mehr möglich.


Kreuzung Prenzlauer Promenade



Neue schwarze Brücke


Bus und Bahn

Das gesamte Gelände ist durch den öffentlichen Personennahverkehr hervorragend erschlossen: Eine U-Bahn (U2), zwei Straßenbahnen (M1 und 50), drei S-Bahnen (S2, S8, S9) und diverse Buslinien. Es gibt kein Grundstück in Berlin, welches über eine solche breite Palette im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs und zusätzlich über einen eigenen Autobahnanschluss verfügt.

Fuss- und Radwege

Unabhängig der auf dem Gelände neu zu errichtenden Fuß- und Radwege soll parallel zur Granitzstraße ein breiter neuer Fuß- und Radweg gebaut werden. Womöglich gibt es im Bezirk Pankow die meisten Fahrräder pro Kopf der Bevölkerung und wenn dies so ist, soll man die Straßen und Wege auch entsprechend fahrradgerecht ausbauen.

Tram

Es wäre sinnvoll, die vom Alexanderplatz kommende Straßenbahnlinie M2 die in die Steinbergstraße einbiegt bis zum S-Bahnhof Heinersdorf zu verlängern oder sie in der Prenzlauer Promenade weiterzuführen bis zum U-Bahnhof Pankow. Beides ist vom Senat in einer Vorprüfung aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt worden. Dennoch könnte es ja sein, dass wir alle in Sachen Energie und Mobilität in 50 Jahren noch gründlicher einen Richtungswechsel vollziehen werden müssen, als wir heute bereit sind bzw. uns vorstellen können. Deshalb sieht die Planung die Freihaltung einer solchen Trasse vor, um die Zukunft „nicht zu verbauen“.

Neue Fußgängerbrücke

Die S-Bahn-Trasse trennt das Kissingenviertel vom Viertel von den nördlich der S-Bahn gelegenen Quartieren. Um diese Trennung zu überwinden, soll nicht nur die schwarze Brücke im Bereich des S-Bahnhofs Heinersdorf von der Dammerowstraße auf das Gelände neu gebaut werden sondern auch eine neue Fußgängerbrücke auf Höhe der Neumannstraße.

Unser Angebot ist, alle Infrastrukturmaßnahmen wie Neubau der schwarzen Brücke, neue Fußgängerbrücke, neue Fuß- und Radwege parallel Granitzstraße, neue Kreuzung Prenzlauer Promenade, usw. zu bezahlen.