Schule und Denkmalschutz

Schule



Pankow ist der Bezirk Berlins mit dem größten Bevölkerungszuwachs in den nächsten Jahren. Laut Schulentwicklungsplan des Landes Berlin wird die Schülerzahl vom Schuljahr 2010/11 von 25.700 bis zum Schuljahr 2018/19 auf 31.000 steigen, d.h. um ca. 19 %. Die momentane Kapazität von 70 Schulen im Bezirk ist dafür nicht ausreichend. Im Vorhaben ist deshalb vorgesehen, für den Bezirk ein Grundstück zur Errichtung einer Gemeinschaftsschule für bis zu 1.200 Kinder freizuhalten. Mit dieser Schule soll im Kern das längere gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Begabungen von der ersten Klasse bis zum Abitur systematisch praktiziert werden. Hier genau liegt die große pädagogische Herausforderung, die unterschiedlich leistungs- fähigen und leistungsbereiten Schülerinnen und Schüler gemeinsam zu fördern und zu dem individuell höchstqualifizierten Abschluss zu führen. Diese Schule soll als Ganztagsschule gestaltet werden. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie geleistet. Die räumliche Kopplung zwischen Schule und Park ermöglicht die Vernetzung zwischen Quartier und Schule. Unser Angebot ist die Zurverfügungstellung des Grundstücks.

Grundschule

Neubau einer vierzügigen Grundschule für bis zu 400 Schüler sowie Errichtung einer neuen Sporthalle an der Berliner Straße

Grund - und Sekundarschule

Neubau einer Grund sowie Sekundarschule für bis zu 1.000 Schüler östlich der Prenzlauer Promenade. Darüberhinaus ist die Errichtung einer Sporthalle als auch ein seperater Außensportplatz vorgesehen.

Denkmalschutz



Ein historisches Industriedenkmal auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofes in Pankow ist der Rundlokschuppen. Einer der beiden letzten Bauwerke und in seiner Art einzigartig in Deutschland, ist er ein verbliebenes Bauwerk deutscher Eisenbahngeschichte. 1893 erbaut, diente er 24 Lokomotiven als Wartungsstand. Von einer Drehscheibe im Inneren des Lokschuppens verteilen sich die Abstellgleise. Das weitgespannte Kuppeldach ermöglichte den ganzjährigen Betrieb der Drehscheibe. Da die Lokomotiven mit der Entwicklung größerer Antriebe auch mehr Platz in Anspruch nahmen, musste der Schuppen 1995 geschlossen werden.

Seither ist das historische Gebäude ungenutzt, liegt versteckt hinter zunehmendem Bewuchs und verfällt zusehends. Zerstörte Fenster und Graffitimalereien können dem Charme des Gebäudes zwar nichts anhaben, möchte man jedoch dem Gebäude zu neuem Leben verhelfen, werden umfangreiche, feinfühlige Restaurierungsmaßnahmen nötig.